- Details
- Super User
Bei schönstem Wetter besammeln wir uns 11.15Uhr bei der Säge, wo wir kurz vor der Abfahrt mit dem Car noch einen Marsch spielen. Die Fahrt nach Zimmerwald bei dem herrlichen Sommertag ist eine wahre Augenweide. Des Chauffeurs wegen kommen wir erst 12.25Uhr in Zimmerwald an. Er holte uns später als abgemacht in Uttigen ab. Schon beginnt die Marschmusikdemonstration vom Dorf Richtung Festplatz. Auf dem Platz angelangt, bewundern wir erst einmal die wunderbare Rundsicht bis hinüber zu den bekannten Schneeriesen. 13.30Uhr findet mit den ca. 500 Musikanten die Gesamtaufführung statt. Kurz danach beginnt das Konzert. Mit gutem Erfolg spielen wir die Ouverture "Frühling im Herzen" von H. Steinbeck. Anlässlich der Veteranenehrung, die zwischen den Vorträgen der Vereine stattfindet, wird unser Mitglied Fritz Braun kantonaler Veteran. Nach dem umfangreichen Zvieri, das uns allen gut geschmeckt hat, müssen wir auch schon bald wieder an das Heimgehen denken. Wieder gehört ein, im Vereinsleben der Musik, schöner Tag der Vergangenheit an. Wir werden ihn aber nicht so schnell vergessen. Nach froher Rückfahrt, treffen wir bereits 19.00Uhr wieder bei der Säge ein. Damit die Uttiger hören, dass wir wieder da sind, spielen wir noch einen schmissigen Marsch.
- Details
- Super User
Vormittags 11.15Uhr besammeln wir uns zum zweiten Mal, um in Kirchdorf anlässlich des Kirchenbazars zu konzertieren. Diesmal sollen wir mit unsern Vorträgen den Dinierenden den Appetit anregen. Hat das wohl angeregt? Uns jedenfalls ist Hunger und Durst vergangen, nach dem Bier-Intermezzo und nachdem uns die Preise für Essen und Trinken eröffnet worden sind. Trotzdem befiel die Schwindsucht unsere Geldbeutel.
- Details
- Super User
Wie abgemacht fahren wir Samstagabend 19.30Uhr per Car nach Kirchdorf, wo wir ab 20.30Uhr programmgemäss, abwechslungsweise mit andern Vereinen vor vollbesetzter Festhalle, die einstudierte Musik vortragen. Nach den Beifallskundgebungen ist anzunehmen, dass die Anwesenden den Vorträgen volle Anerkennung zollten. Das grosse Programm erstreckt sich bis kurz vor Mitternacht. Aber es gibt auch noch andere Interessen, als nur die des Programms. "Endlich" sagten die Liebespärchen und die, die es noch gerne werden möchten, geht der langersehnte zweite Teil los.
- Details
- Super User
Wie letzten Sonntag, so waltet auch heute wieder ein guter Stern über Uttigen. Nach einem strahlenden Frühsommertag können unsere beiden Vereine abends 20.00Uhr ohne Bedenken, wegen einer neuerlichen Schleusenöffnung, das Programm beginnen. Viele Freunde sind gekommen aus Nah und Fern, und haben uns damit geholfen, die Veranstaltung zu einem vollen Erfolge zu führen. Auch an die Verliebten und die nach Liebe Suchenden ist gedacht worden. So spielte nach Abschluss des gemeinsamen Programms die für sie bestellte Tanzkapelle rassige Weisen. Für uns aber spielt nicht das Amoureuse, sondern das Materielle, die dominierende Rolle. Gespannt und mit Interesse erwarten wir den ersten orientierenden Abrechnungsbericht des Finanzverwalters.
- Details
- Super User
Die verhüllte Drohung scheint Petrus beeindruckt zu haben. Bei schönstem Wetter können wir das gestern Abend abgebrochene Fest fortsetzen. Die stattliche Besucherzahl lässt vorausblicken, dass wir sicher mit einem guten Erfolg rechnen dürfen.
- Details
- Super User
Alles ist gut vorbereitet worden. Der Jodlerklub und die Musikgesellschaft haben sich 20.00Uhr beim Restaurant Bahnhof eingefunden, um mit dem aufgestellten Programm zu beginnen und die bereits Anwesenden zu unterhalten und andere Uttiger anzulocken. Petrus aber ist unserem Anlass nicht gut gesinnt. Kaum begonnen, öffnet er die Schleusen und begiesst uns wie aus Kübeln. So sind wir gezwungen, das begonnene Fest zu unterbrechen – manche gar mit der Faust im Sack.
- Details
- Super User
Abends 19.00Uhr besammeln wir uns beim Restaurant Säge und führen unter klingendem Spiel die bekränzten und unbekränzten Uttiger Scharfschützen die Alpenstrasse hinaus bis zum Restaurant Bahnhof. Nach einer kleinen Erfrischung dort, ziehen wir unter den Klängen zweier Märsche die Stationsstrasse ein bis zur Säge. Dort wird bei gemütlichem Höck die kameradschaftliche Verbundenheit beider Dorfvereine gepflegt, bis uns die mitternächtliche Stunde an die gesetzliche Pflicht, den Wirtschaftsschluss um 24.00Uhr, mahnt.
- Details
- Super User
Diesmal sind unsere Mütter bezw. Frauen dran. Wie in früheren Jahren ehren wir ihren Tag mit einigen Darbietungen. Damit keine der Geehrten zu kurz kommt, spielen wir in West, Nord, Ost und Süd des Dorfes. Sicher werden sie uns diese Ehrenbezeugung das ganze Jahr hindurch nicht vergessen.
- Details
- Super User
Bei schönstem Frühlingswetter besammeln wir uns mittags 11.45Uhr beim Restaurant Säge und ziehen dann mit klingendem Spiel die Stationsstrasse hinaus Richtung Heimberg. Wir helfen den Heimbergern, ihr Fest verschönern durch die folgenden Beiträge: "Frühling im Herzen" ein Walzerpotpouri, Schönfeldmarsch, Alte Kameraden und Soldaten marschieren. - Manchmal marschierten auch Musikanten, wenn die Kehle trocken geblasen - zum nächsten Buffet. Mit einer Gratulation an die Musikgesellschaft Heimberg zu ihrer neuen Fahne, überreicht unser Präsident, Max Luginbühl, dem Heimberger Präsidenten unser Geschenk. Dies, wie unsere Mitwirkung an der Fahnenweihe, werden uns mit allen guten Wünschen an unsern Verein auf's Beste verdankt. Und schon ist es wieder Zeit für uns, Rückzug zu blasen.
- Details
- Super User
Etwas aus dem Rahmen getanzt, lassen wir den Ostergruss zwei Tage früher als sonst erklingen. Damit alle unsere Freunde und Gönner auf ihre Rechnung kommen, ziehen wir von einem Quartier zum andern.
- Details
- Super User
Anlässlich seinem 60. Geburtstag, entbieten wir unserm verdienten Aktivmitglied in Form musikalischer Darbietungen unsere Gratulation. Wir hoffen, seine Gesundheit erlaube es ihm, noch recht viele Jahre unter uns zu verweilen. Der Anlass wird benutzt, seinem Bruder und unserm ebenfalls verdienten Ehrenmitglied Gottfried Ramseier das vorgesehene aber wieder hinausgeschobene Ständchen zu geben. Auch ihm wünschen wir für die Zukunft alles Gute, vor allem aber gute Gesundheit.
- Details
- Super User
12.15Uhr besammeln wir uns beim Restaurant Bahnhof und der Säge, um unmittelbar nachher per Car nach Kirchdorf geführt zu werden. Als Beitrag zu dem reichhaltigen Programm spielen wir "Die Eiche erzählt" eine Romanze und "Majestät der Berge" die Ouverture von Paul Godee. Laut der lobenden Anerkennung vieler Zuhörer, dürfen wir mit unseren Vorträgen zufrieden sein.
- Details
- Super User
Zum Abschluss vom 1957 bieten wir unsern Ehren- und Passivmitgliedern, Freunden und Gönnern folgendes Programm:
- Hoch Saas Fee, Marsch von St. Jäggi
- Majestät der Berge, Ouverture von Paul Yoder
- Ikoda Lasky, von J. Veyvoda
- Für's Herz und Gemüt, Walzerpotpourri von H. Walter
- Freie Welt, Marsch von H. Müller
- Theater: "De falsch Feufliber", Lustspiel in einem Aufzug von Alfred Bruggmann, aufgeführt durch die engagierte Theatergruppe vom Heimatschutztheater Thun.
Für den zweiten Teil sorgte die Kapelle "Echo vom Spiezberg" und die Arbeit der Tombola wurde durch unsere flinken Frauen bewältigt. Im Blitztempo waren alle Lose verkauft.
- Details
- Super User
Wie wir erst nachträglich erfahren, ist am 14. Dezember unser Ehrenmitglied August Zbinden gestorben. Dadurch war es uns leider nicht möglich, ihm die letzte Ehre zu erweisen.
- Details
- Super User
Besammlung morgens 7¾ Uhr bei der Säge. Zuerst begeben wir uns in den Limpach zu Jakob Künzi, der uns zum Dank einen kühlen Trunk verabfolgt. Unser Ehrenmitglied Gottfried Ramseier, das sich inzwischen von seiner Krankheit schon recht ordentlich erholt hat, vergessen wir auch nicht. Dann ziehen wir zu den 80 Lenzigen weiter. Vorerst bei Karl Tschabold und seine Frau und zuletzt bei Friedrich Kühni. Wegen Familiendifferenzen zwischen Ernst Küenzi und seinen Eltern, können wir bedauerlicherweise das versprochene Ständchen seiner Mutter nicht darbieten. 10.30Uhr ist somit unser Konzert-Rundgang beendet.
- Details
- Super User
Noch ist das Wetter bei den Vorbereitungsarbeiten am Vormittag zeitweilig lausig. Aber gegen Mittag hat Petrus mit den letzten, gefährlichen Wolkenfetzen gründlich aufgeräumt, so dass wir es ruhig wagen durften, unser zweimal verschobenes Dorfmusikfest endlich durchzuführen. Als Tanzmusik konnten wir das "Echo vom Thunersee" nicht mehr verpflichten und so mussten wir eben mit einem etwas weniger berühmten "Echo" Vorlieb nehmen. Alles in allem konnten wir mit dem, wenn auch etwas kühlen aber doch regenlosen, Tag recht gut zufrieden sein.
- Details
- Super User
Wie versprochen, werden um 18¾Uhr unsere Kleinkaliberschützen mit Rhythmus und Klang empfangen und durch's Dorf geführt. Bei der Säge löst sich die Gesellschaft auf und die einen gehen heim und die andern zu einem Glaserl Wein.
- Details
- Super User
Trotz etwas zweifelhafter Witterung wird die im Frühjahr angesagte Bezirksausfahrt des A.T.B. durchgeführt. Um 13Uhr treten wir in Uniform und mit Instrumenten an. Schon vor vier Uhr müssen die Festteilnehmer den Platz fluchtartig verlassen. Zum Leidwesen des A.T.B. kann infolge des anhaltenden Regens nicht mehr weitergefestet werden!
- Details
- Super User
Mit klingendem Spiel marschieren wir vom Bahnhof bis zur Säge. Dort erwarten wir den traditionellen Fackelzug der Kleinsten, bei deren Vorbeimarsch wir einen Marsch spielen. Anschliessend folgt die Feier auf dem Uttiggut, wo die verschiedenen Schulklassen und die Dorfvereine das ihrige beitragen. Zuletzt leuchtet das Feuer der Freiheit mit hohen Garben weit über Wiesen und Hügel durch die dunkle Nacht bis zu den fernen Bergriesen mit ewigem Schnee.
- Details
- Super User
Waldgottesdienst in Uttigen. Ein schöner, etwas kühler Morgen ist uns dazu beschieden. Mit vier Musikstücken wird die Predigt umrahmt.
- Details
- Super User
Damit wir auf dem Marsch in guter Formation bleiben, muss auch das entsprechend geübt werden. Die drei Beauftragten, Adolf Ramseyer, Hans Wenger und Ernst Riem kauften für unsere Jungtrompeter von der Bereitermusik zehn Instrumente im Betrag von Fr.750.-. Lisette Künzi wird zum 80. Geburtstag herzlich gratuliert.
- Details
- Super User
Wie üblich am Ostermorgen, geben wir unsern musikalischen Ostergruss zum Besten. Morgens sieben Uhr besammeln wir uns beim Schulhaus und ziehn unterbrochen von mehreren Ständchen durchs ganze Dorf. Dadurch ist unsere Kasse um drei Napoleon reicher geworden. Hoffentlich verpasst unser Kassier bei diesem Geldzuwachs die günstigen Anlagemöglichkeiten nicht!!
- Details
- Super User
Wie bis anhin, umrahmen wir auch dieses Jahr mit zwei musikalischen Beiträgen den Gottesdienst in Kirchdorf. 8¼Uhr ist Besammlung bei der Säge. Für die Hin- und Rückfahrt wurde ein Car der Stockental-Autogenossenschaft bestellt.
Statt einer Übung wird auf Dienstag, den 5. Februar eine Vorstandsitzung zur Aufstellung des Jahresprogramms festgesetzt.
- Details
- Super User
Zum Lobe und zur Ehrung unserer Mütter spielen wir zu ihrem Feiertag einige Melodien.
Übung Mai. 15., 22., 25.
- Details
- Super User
Auf Einladung der Feldschützengesellschaft Uttigen umrahmen wir den von ihr organisierten Vortrag über das Schiesswesen und die Entstehung der Landeskarte von Herrn Oberst Lienhard, eidgenössischer Vermessungsbeamter der Landestopographie Bern, mit einigen Kompositionen. Übung Mai 8.
- Details
- Super User
Traditionsgemäss spielen wir der Dorfbevölkerung zum Ostermorgen einige Melodien. Mit diesem Anlass verbunden überreichen wir unsern langjährigen Passivmitgliedern Ernst Künzi & Ernst Maurer ihre Ehrenmitgliedschafts-Urkunden. Wir gratulieren unsern neuen Ehrenmitgliedern recht herzlich und wünschen ihnen weiterhin alles Gute. Übung April 3., 6.,
- Details
- Super User
Heute wurde unser geschätztes Ehrenmitglied Hans Trachsel zu den Klängen des Trauermarsches zur letzten Ruh begleitet.
- Details
- Super User
An diesem Datum konnte unsere Chilbi bei schönstem Wetter abgehalten werden. Leider wurde unser Fest getrübt, da unser Ehrenmitglied Hans Trachsel gestorben sei.
- Details
- Super User
Heute wurde unser geschätztes Ehrenmitglied Rudolf Beutler zur ewigen Ruh begleitet.
- Details
- Super User
Heute wurde unser treuer Direktor zu den Klängen des Trauermarsches "Ich hat einen Kameraden" auf seiner letzten Fahrt begleitet. Mit dem Lied, "Die alten Strassen" nimmt der Verein in corpore Abschied am Grabe unseres Direktors. Er Ruhe in Frieden. Uns aber wird er stehts in guter Erinnerung weiterleben.
- Details
- Super User
Dieser Anlass verlief zur vollen Zufriedenheit der zahlreich erschienenen Gäste. Der Kassier wollte den Anlass nicht rühmen. Musste er doch ein Defizit ins Kassenbuch notieren. Das Theater "Die Braut des Wilderers" wurde sehr gut gespielt von Theres Senn, Frau Straubhaar aus Thun, Ernst Schwendimann, Kurt Senn, Fritz Lüthi, Max Luginbühl, Hansruedi Steiner und Fritz Ramseier so wie 6 weiteren Mitgliedern. Die Leitung führte Fritz Senn sen.
- Details
- Super User
In tiefer Trauer vernehmen wir die Nachricht vom Hinschied unseres lieben Ehrenmitgliedes Ernst Senn. Der Verein beschliesst, dem Verstorbenen am 27. Februar zur Beerdigung zu spielen.
- Details
- Super User
Dieser Anlass verlief zur vollen Zufriedenheit für uns, war doch der Saal in der Wirtschaft zur Säge bis auf den letzten Platz besetzt.
Das Theater wurde gespielt von: Erika Stucki, Therese Senn, Klara Ramseier, Kurt Senn, Max Luginbühl und Fritz Ramseier. Den drei Erstgenannten wurde als Dank für die geleistete Arbeit ein kleines Geschenk überreicht.
- Details
- Super User
Wer dabei war wird’s nicht so schnell vergessen, mehr zu schreiben, wäre Wasser ins Meer getragen!
- Details
- Super User
Leider wurde unsere Chilbi am 21. Juni nach gutem Anfang verregnet und musste verschoben werden. Am 28. Juni konnte dann unsere Chilbi mit gutem Erfolg durchgeführt werden.
- Details
- Super User
Dieses Konzert musste leider wegen schlechter Witterung frühzeitig abgebrochen werden.
- Details
- Super User
Am Sonntag, den 22. Juni wurde ein Platzkonzert im Dorf arrangiert.
- Details
- Super User
Leider wurde uns dieses Fest, welches sehr gut organisiert war, verregnet, was aber unserer Festfreude nichts anhaben konnte, denn wir verzogen uns in der Wirtschaft zur Säge in den Saal. Schade, denn wir hätten einen Zustupf in die Kasse ganz gut vertragen können. Unsere neue Uniform wurde uns sehr gerühmt. Hoffen wir, dass Petrus ein anders mal wieder mehr Verständnis zeigt für uns.
- Details
- Super User
Diesem Anlass war ein voller Erfolg beschieden. Leider hat es der Wettergott nicht gut mit uns gemeint, was uns aber nicht viel störte, da wir sämtliche Schulzimmer benützen konnten. Ein besonderes Kränzchen sei zu diesem Anlass unsern Musikantenfrauen gewidmet, haben sie doch die grösste Arbeit geleistet, und damit dem Bazar zum guten Gelingen verholfen.
- Details
- Super User
Verhandlungen: Herr Herzog, Vertreter der schweizerischen Uniformenfabrik Bern, führt ihre Musteruniformen vor. Es liegt ein Stoffmuster auf, feldgrau, der den meisten gut gefällt. Herr Herzog wird beauftragt, eine Musteruniform anzufertigen nach Mass. Modell stehen soll Hans Wenger.
- Details
- Super User
Bei einem vollbesetzten Saal konnten wir unser Programm abwickeln. Es ist alles gut gelungen. Präsident Karl Senn verdankte allen Anwesenden ihren Besuch auf's Beste.
- Details
- Super User
- Details
- Super User
Es wurde an folgenden Orten gespielt: Bei Ehrenmitglied Ernst Wagner, Friedr. Ramseier, Dirigent, Fam. Knuchel, Alpenstrasse und Bahnhof.
- Details
- Super User
Nach Beendigung des Konzertes hiess der Präsident alle Mitglieder ins Restaurant Bahnhof, wo der Präsident dann unserem kantonalen Veteranen, Ernst Ramseier, sein Geschenk in Form einer Uhr übergab, das er bestens verdankte.
- Details
- Super User
Die Hoffnung wurde nicht aufgegeben, denn unser Wettergott meinte es gut mit uns. Bei strahlendem Sonntagvormittag wurde unsere Arbeit wieder begonnen, aber diesmal nicht vergebens, denn das Wetter wurde immer schöner.
Wie freundlich waren die Gesichter unser 14 Ehrendamen, als wir uns besammelten zum Abmarsch nach der Station zur Abholung der geladenen Vereine und Gäste.
Nach einem guten "Tropfen" konnte unser Festzug in Bewegung gesetzt werden, wo eine grosse Menschenmenge Spalier stand, und der gut vorgetragenen Marschmusik zulauschten.
Nach einem Eröffnungsmarsch der Jubilarin hielt Hans Wenger, Tagespräsident und Gemeinderat, die Begrüssungsansprache, die ihm mit Beifall verdankt wurde.
Die weiteren Geschehnisse bezeugt auf der folgenden Seite das "Eingesandte", das von unserem lieben Ehrenmitglied Ernst Wagner abgefasst wurde, wird genügend Bericht geben über unser unvergessliches 50 Jahre Musikgesellschaft Uttigen.
W. Ramseier, Sekretär
Uttigen (Bern), Musikgesellschaft. Ein strahlender, selten schöner Sommertag war der Musikgesellschaft Uttigen beschieden, als sie sich am 15. August 1948 anschickte, das Jubiläum ihres 50jährigen Bestehens festlich zu begehen. Die Jubiläumsfeier war sehr sorgfältig vorbereitet worden. Ein farbenprächtiger Festzug mit Trachtendamen, Schützengesellschaften, Radfahrern usw. brachte die Festteilnehmer auf den schön hergerichteten Festplatz, wo es alsbald hoch her ging. Drei befreundete Musikgesellschaften: Heimberg, Seftigen und Uetendorf sowie der Jodlerklub Uttigen wirkten in verdankenswerter Weise mit, den Anlass zu verschönern. Musikvorträge und Ansprachen wechselten in bunter Reihenfolge. Die Festwogen erreichten ihren Höhepunkt, als die letzten drei noch am Leben gebliebenen und an der Feier anwesenden Mitgründer der Musikgesellschaft Uttigen mit mächtigen Blumensträussen geehrt und der Sekretär des kantonalen Musikverbandes, Herr Hermann Ryser aus Thun, mit seiner eindrucksvollen Ansprache in ernster und teilweise humorvoller Weise die Entwicklung der Musikgesellschaft von den ersten Anfängen bis zum heutigen Tag klar beleuchtete. Reicher Applaus war diesem Vortrag beschieden. Als Anerkennung für seine der Gesellschaft geleisteten Dienste erhielt auch der gegenwärtige Dirigent der Musikgesellschaft, Herr Friedrich Ramseier, einen gleich mächtigen Blumenstrauss. Auch die Musikgesellschaft selbst wurde von allen Seiten reich beschenkt. Unter den anwesenden Ehrengästen bemerkte man mit Genugtuung auch Herrn Wiedmer, Alt-Präsident des kantonalen Musikverbandes.
Nach den "offiziellen" Darbietungen und einem guten, wohlverdienten Zvieri, trat eine flotte Ländlerkapelle in Aktion, so dass auch die Tanzlustigen auf ihre Rechnung kamen.
Im Bewusstsein, einen herrlichen Tag verlebt zu haben, trennten sich spät nachts die Festteilnehmer, um ihre Wohnstätten aufzusuchen, allwo die "Uebersoliden" schon längst vom Bett aus bei weit geöffneten Fenstern den klaren Tönen des Festplatzlautsprechers gelauscht, welcher in mustergültiger Weise von der Radiofirma F. Moser in Thun installiert worden war.
Und so hat denn wieder eine Feier ihren Abschluss gefunden, die allen Teilnehmern in unauslöschlicher Erinnerung bleiben wird.
Ernst Wagner
Die drei noch am Leben gebliebenen Mitgründer: Gottlieb Senn, geb. 1871 pens in Uttigen, Ernst Ramseier, geb. 1877 pens. S.B.B. Arb. in Lerchenfeld und Johann Schenk geb. 1876 pens in Ostermundigen.
- Details
- Super User
Schon morgens früh wurde gehämmert auf dem Festplatz von einigen Mitgliedern. Ebenfalls um 10Uhr langte Fr. Moser von Thun an, um seinen Lautsprecher zu montieren. Jedoch das Wetter wollte sich nicht bessern, wie wir es gern gehabt hätten. Aber es heisst immer die Hoffnung nicht aufgeben, die Bise komme bald. So wurde gearbeitet bis alles fixfertig war und dann: dann kam es mit Regen und die Hoffnung musste um 11.15Uhr aufgegeben werden mit dem Beschluss: Verschiebung auf nächsten Sonntag, den 15. August. So gingen wir mit etwas hängenden Köpfen auseinander, um unser Mittagessen zu verzehren.

