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Dieses Fest wurde unter dem Patronat der Gemeinde durchgeführt. An allen 3 Tagen wirkten wir unentgeldlich mit. Der Reinerlös ist für die neue Turnhalle.
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Waldpredigt im Wartwald unter Mitwirkung unserer Musikgesellschaft.
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Die Feier wurde am Wartweg durchgeführt. Mit einigen Märschen und der Nationalhymne trugen wir zur Feier bei.
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Am Samstag, den 31. Juli 1976, gratulierten wir unserem Aktivmitglied Fritz Senn mit einem Ständchen. Der Jubilar hat alle Musikanten und Musikantenfrauen sowie den Jodlerklub Edelweiss Thun-Stadt mit ihren Frauen zum Znüni eingeladen. Mit Kartoffelsalat, 4 heissen Schinken, 55lt Wein und ca. 250 Kaffee wurde zum leiblichen Wohl der ca. 110 Anwesenden gesorgt. Das Pressluftorchester spielte bis 3 Uhr morgens, so dass auch das Tanzbein geschwungen werden konnte.
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Am Samstag, den 20. Juni 1976, gratulierten wir Frau Stocker mit einem Ständchen.
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Fritz Senn 14 wird die Ehrenmitgliedschafts-Urkunde überbracht. Nach einigen Musikvorträgen offerierte uns der Geehrte einen Imbiss.
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Am Nachmittag, um 1600Uhr, Besammlung oberhalb des Uttiggutes beim Herrenbergli. In einer Zeit von nur 1½ Stunden können die Fotos unserer Musikgesellschaft gemacht werden. Photograf Herr Eymann, Spiez.
Am Abend kehrten die Schützen vom Feldschiessen heim. Wir empfingen sie beim «Restaurant Säge» und führten Sie unter Musikklängen durch das Dorf. Im Saal des Restaurant Säge war dann die Rangverkündung, wo wir, wie üblich, noch mit einem kurzen Konzert aufwarteten.
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Am Montag, den 17. Mai 1976, gratulierten wir Herrn Wytenbach mit einem Ständchen.
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Bei schönem Wetter konnten wir diesen Anlass besuchen.
Wir spielten an der Marschmusikdemonstration um 13:30Uhr: Fanfarenklänge von Hans Müller. Konzertvortrag in der Turnhalle um 11:15Uhr: Partita Piccola vo Boedijn.
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Mit diversen Ständchen verschönten wir den Sonntagvormittag, wobei wir dieses Jahr den Wartweg, das Ried und den Birkenweg berücksichtigten.
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Am Samstag, den 20. März 1976, hatte unser Aktivmitglied Albert Ramseier Geburtstag. Am Sonntag, den 21. März gratulierten wir ihm mit einem kurzen Konzert.
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Wie üblich verschönerten wir den Gottesdienst in Kirchdorf mit zwei Vorträgen. Nach der Predigt kurzes Konzert vor der Kirche. Auf vielseitigen Wunsch der Musikanten wurde in zivil angetreten.
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Am Freitag, den 12. Dezember, gratulierten wird Frau Schwendimann in der Kilchenmatte mit einem Ständchen.
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Am 19. Oktober 1975 gratulierten wir Herrn Ferdinand Gfeller mit einem Ständchen.
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Am 22. September überbrachte eine Delegation der Trauerfamilie einen Kranz mit Schleife und am 23. September 1975 nahm eine Delegation in Uniform und mit der Fahren Abschied von unserem geschätzten Ehrenmitglied.
Albert Widmer, der selber nie ein Instrument spielte, unterstützte unsere Musikgesellschaft während vieler Jahre. An jedem grösseren Anlass half er tatkräftig mit. Im Alter von erst 67 Jahren verliess er uns allzu früh.
Dem lieben Verstorbenen werden wir stets ein ehrendes Andenken bewahren.
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Wie üblich verschönerten wir den Gottesdienst in der Kirche in Kirchdorf mit zwei Vorträgen. Weil nur je eine 1. Trompete und ein 1. Flügelhorn anwesend war, spielten wir aus dem roten Büchlein zwei Psalme. Nach der Predigt kurzes Konzert vor der Kirche.
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Am 19. August 1975 gratulierten wir Herrn Fritz Walther mit einem Ständchen.
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Die 1. Augustfeier wurde am Wartweg durchgeführt. Mit einigen Märschen und der Nationalhymne trugen wir zur Feier bei.
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Ehrenmitglied der Musikgesellschaft Uttigen, kantonaler und eidgenössischer Veteran. Am 2. Februar 1919 war Ernst Ramseier unserer Musikgesellschaft beitgetreten. Während 49 Jahren war der nun Verstorbene Aktivmitglied unserer Musikgesellschaft und diente ihr in verschiedenen Chargen. Unter anderem versah er während einiger Jahre das Kassieramt. Leider musste Ernst aus gesundheitlichen Gründen im Jahr 1968 als Aktivmitglied zurücktreten.
Am 31. Juli 1975 wurde unser Ehrenmitglied Ernst Ramseier zur letzten Ruhe gebetet. Das Vereinsbanner, dem er so lange treu gedient hatte, senkte sich zum letzten Gruss über dem offenen Grab. Mit dem Trauermarsch «Ich hatt’ einen Kameraden», nahmen wir Abschied von unserem lieben Freund und Kamerad. In ehrender Erinnerung werden wir Dich stets behalten.
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Im Altersheim Spiez feiert heute unser Ehrenmitglied Hans Wenger seinen 88. Geburtstag. Mit einem Ständchen gratulieren wir ihm herzlich.
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Am Sonntagvormittag, ab 10:00Uhr, wirkten wir am grossen Festumzug vom Bernisch Kantonalen Turnfest in Thun mit. Trotz trübem Wetter kamen wir dabei dorch recht brav ins Schwitzen.
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Bei strahlendem Sommerwetter konnte diese gut organisierte Reise durchgeführt werden. Dank dem, dass wir in der Eisenbahn und auf dem Schiff in reservierten Abteilen reisen konnten, und überall Zeit genug war, so dass nirgends pressiert werden musste, konnte so richtig die Kameradschaft gepflegt werden. Das Mittagessen war wunderbar und jeder konnte essen bis genug. Sicherlich alle 87 Personen, welche die Reise mitmachten, erlebten einen wunderschönen und unvergesslichen Tag.
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Traditionsgemäss wurde auch dieses Jahr der Umzug der Feldschützen durch unsere Musikgesellschaft angeführt.
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Bei schönem Wetter konnten wir diesen Anlass besuchen.
Wir spielten an der Marschmusikdemonstration; Hutchinson Field von J. Richards und in der Riedernturnhalle; La petite Fée
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Mit diversen Ständchen im Dorf verschönten wir den Sonntagvormittag.
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Am Freitag, den 18. April 1975, gratulierten wir Frau Ramseier mit einem Ständchen.
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Bei schönstem Frühlingswetter erfreuten wir die Bevölkerung von Kienersrüti mit unseren Vorträgen.
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Mit einem Ständchen gratulieren wir Frau Aeschlimann im Ried zu ihrem 80. Geburtstag.
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Beerdigung von unserem Passivmitglied Willi Senn, Wirt zur Säge in Uttigen. Die Musikgesellschaft überbrachte einen Kranz.
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Für 50 jährige Aktivmitgliedschaft wird zum Ehrenveteranen des Bernischen Kantonalen Musikverbandes ernannt:
Albert Ramseier, Jahrgang 1906
Der Jubilar wurde um 18:00Uhr mit klingendem Spiel am Bahnhof abgeholt. Nach einer kurzen Ansprache unseres Präsidenten wird dem Geehrten ein Blumenstrauss überreicht. Anschliessend wird aus der Vereinskasse im Restaurant zur Säge ein Umtrunk spendiert.
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Am Sonntag, den 29. September 1974, gratulierten wir Willi Ramseier mit einem Ständchen zu seinem 65. Geburtstag. Willi Ramseier war Aktivmitglied bis zum Frühjahr 1972.
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Am Mittwoch, den 18. September, gratulierten wir Herrn Kohler mit einem Ständchen im Uttiggut.
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Wie üblich verschönerten wir den Gottesdienst in der Kirche in Kirchdorf mit zwei Vorträgen.
- Largo von G.F. Händel
- Adagio von G. Linder
Nach der Predigt kurzes Konzert vor der Kirche.
Vermerkt sei hier noch, dass das Stück «Largo» bei der Zuhörerschaft nicht begeistern konnte.
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Von Alfred Burkhard und Ernst Braun wurde dieser Höck organisiert. Eingeladen wurden alle Musikanten, Musikantenfrauen und alle Mitwirkende an unserem Musikfestival.
Jeder Teilnehmer erhielt auf Kosten der Musikgesellschaft ein Mütschli, Bratwurst vom Grill und ein Schöppli Wein.
Es war ein gemütliches Beisammensein. Sorgten doch zwei Handörgeler für Unterhaltung.
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Die Feier wurde am Wartweg durchgeführt. Mit einigen Märschen und der Nationalhymne trugen wir zur Feier bei.
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Am Sonntagmorgen wruden wir per Car auf den Gurnigel befördert. Da leider Regenwetter ist, wird die Bergpredigt in der Stierenhütte abgehalten.
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75 Jahre Musikgesellschaft Uttigen
1898 - 1973
Jubiläumsfeier Sonntag, den 30. Juni 1974 in der.Festhütte in Uttigen.
Sehr verehrte Gäste, liebe Musikfreunde und Musikkameraden!
Es ist mir die ehrenvolle Aufgabe zuteil geworden, Ihnen, sehr verehrte Gäste, in kurzen Zügen das Werden und die Entwicklung unserer Jubilarin in den verflossenen 75 Jahren zu schildern. Ich bin mir bewusst, dass dieser Bericht nicht vollständig sein kann; denn dazu wäre ein umfangreiches Studium der Akten notwendig, was einen erheblichen Zeitaufwand erfordern würde. Gleichwohl werde ich mich bemühen, Ihnen einen lebendigen Abriss zu vermitteln.
Bevor ich mich mit der eigentlichen Vereinsgeschichte befasse, möchte ich mich kurz über einige wesentliche Punkte über das Wesen der Blasmusiken im Allgemeinen befassen. Ohne der Überheblichkeit bezichtigt zu werden, darf ich behaupten, dass man sich die Blasmusiken im ganzen Schweizerland, ja in der ganzen Welt, nicht mehr wegdenken kann. Bei allen erdenklichen Anlässen wird auch auf die Mitarbeit der Musik abgestellt. Somit haben alle Musikanten alljährlich ein reichliches Mass an Arbeit zu leisten, wobei es nicht um Geld oder andere materielle Werte geht, sondern die ideellen Werte im Vordergrund stehen, um der Pflege der schönen Volksmusik zu dienen. Nur so lässt sich erklären, weshalb die Mitglieder unserer Musikgesellschaften Jahr und Tag immer wieder grosse Opfer an Zeit und Geld auf sich nehmen, um ihrem Ideal und damit auch ihren Mitmenschen dienen zu können. In diesem Zusammenhang ist es erfreulich festzustellen, dass der Arbeit unserer Musikcorps von Seiten der Bevölkerung und der Behörden durch moralische und finanzielle Unterstützung grosse Aufmerksamkeit geschenkt wird. Damit das wertvolle Kulturgut, das unsere Blasmusiken in unermüdlicher Arbeit pflegen, nicht verloren geht, bedarf es der Unterstützung der Behörden und der Bevölkerung, was wir hier besonders in Uttigen in hohem Masse erleben dürfen.
Um nun zum eigentlichen Jubiläumsbericht überzugehen, kann man feststellen, dass sich bei unserer Jubilarin; der Musikgesellschaft Uttigen, Männer am Werke waren und heute noch sind, die ihr Herz der Musik verschrieben haben.
Vor 75 Jahren, am 15. Mai 1898, wurde die Gründung der heutigen Musikgesellschaft beschlossen. An der Gründungsversammlung erklärten sieben Mann den Eintritt, wobei als erster Präsident Jakob Baumgartner amtete. Als erster musikalischer Leiter wurde Alfred Schädeli aus Uetendorf verpflichtet, der ein vierteljährliches Gehalt von Fr.40.- bezog und dafür wöchentlich zwei Proben und die anfallenden Anlässe zu leiten hatte. Dieser kleine Hinweis zeigt uns, wie ernst und gewissenhaft der Musikbetrieb vor 75Jahren in Uttigen aufgenommen wurde. In den folgenden Jahren erlebte der Verein viel Schönes, und er entwickelte sich recht gut; aber auch von Stillstand und Rückschlägen blieb er nicht verschont. Während den langen Jahren hat es immer wieder Männer gegeben, die sowohl in schönen Zeiten wie auch in gewitterschwülen Tagen treu zu ihrem Verein standen und den Hauptzweck des Vereins, die Pflege und Erhaltung der Volksmusik, nicht vergassen.
Um nochmals auf die Gründerzeit zurückzukommen, wäre zu erwähnen, dass der erste Dirigent, Alfred Schädeli, zwei Jahre lang amtierte, wonach ihn Johann Müller, ebenfalls aus Uetendorf, bis zum Jahr 1916 ablöste. Am 7. Juli 1901 wurde der erste Ausflug auf den Napf unternommen, und ein Jahr später fand das erste Konzert mit Theater statt. 1911 wurde das erste einheitliche Tenue getragen, nämlich ein Filzhut mit Feder. Ein Jahr später bot sich die Gelegenheit, die erste Uniform von der Musikgesellschaft Harmonie Steffisburg für Fr.600.- zu erwerben. Ein Markstein in der Geschichte der Gesellschaft bildete im Jahr 1916 die Verpflichtung des Aktivmitgliedes Friedrich Ramseier zum Dirigenten des Vereins. 38 Jahre lang führte er das musikalische Zepter mit grosser Hingabe und erst noch gratis. Nur wer so eine überaus grosse Liebe zur Musik im Herzen hat, ist zu einer solchen Leistung fähig. Er hat den Verein auf eine beachtliche Stufe gebracht, wofür er 1944 für seine erspriessliche Tätigkeit zum eidgenössischen Veteranen geehrt wurde. An der darauffolgenden Hauptversammlung ernannte ihn der Verein zum wohlverdienten Ehrenmitglied. In seine Dirigentenzeit von 1916 - 1954 teilten sich 12 Präsidenten in die administrative Arbeit. An Anlässen in dieser Zeit seien erwähnt; Gemeinsamer Ausmarsch mit der Musikgesellschaft Heimberg zu Fuss von Uttigen über Heimberg – Brenzikofen - Oberdiessbach - Kiesen und zurück. 1918 Gartenfest mit der Musikgesellschaft Heimberg in Uetendorf, 1920 Beitritt zum Amtsmusikverband Seftigen. 1923 war wieder ein reges Vereinsjahr, denn es wurde der Ankauf der ausgedienten Uniform der Stadtmusik Thun zum Preis von Fr.1300.- beschlossen, worauf am 4. März das 25-jährige Jubiläum des Vereins gefeiert werden konnte. Gleichzeitig fand die Einweihung des ersten Vereinsbanners statt, das Fr.775.- kostete. Als Patensektion amtete die Musikgesellschaft Heimberg. 1½ Monate später fand in Uttigen der erste Amtsmusiktag mit einer Beteiligung von fünf Sektionen statt. 1924 war der Beitritt zum Kantonal-Bernischen Musikverband beschlossen worden, und ein Jahr später wurde das kantonale Musikfest in Thun besucht, wobei der erste Rang in der 4. Kat. erreicht wurde. Der 22. Juni 1930 dürfte wiederum ein historisches Datum bleiben, wurde doch mit der Musikgesellschaft Heimberg der neue Fussgängersteg an der Eisenbahnbrücke über die Aare eingeweiht. Damit war die Verbindung mit der Musikgesellschaft Heimberg, zu der seit Jahren enge Freundschaft bestanden hatte, direkter geworden. Im Dezember gleichen Jahres starb der grosse Musikfreund und Ehrenmitglied Samuel Baumann, der dem Verein ein Legat in der Höhe von Fr.5000.- hinterliess. Damit wurde der Verein der grössten finanziellen Sorgen enthoben.
Doch abermals trat die Frage einer Neue-Uniformierung an den Verein heran. Unter der Leitung des damaligen Vereinspräsidenten, Gottfried Schneiter, Gemeindeschreiber in Uttigen, wurde in einem Gemeinschaftswerk der Bevölkerung von Uttigen zugunsten der Neuuniformierung ein grosser Bazar mit Tombola durchgeführt. Alles was gesunde Arm, und Beine hatte, half mit. Der grosse Wurf gelang, und es konnte der Fa. Eggimann in Grosshöchstetten der Auftrag zur Anfertigung einer neuen, feldgrauen Uniform erteilt werden. Zur grossen Freude der Musikanten und der gesamten Bevölkerung konnte die schmucke Uniform im April 1932 eingeweiht werden. Zwei Monate später durften die Musikanten als Paten in ihrer neuen Uniform die Fahnenweihe des Musikvereins Uetendorf miterleben. Im gleichen Jahr begab sich der Verein auch auf eine Reise auf die Petersinsel, wo offenbar auch dem Twanner die Ehre erwiesen wurde. Damit wurde der Verein von der Reiselust erfasst, wurden doch eine Reise an den Genfersee organisiert und im Jahr 1938 sogar eine Reise ins benachbarte Ausland, nämlich nach Stresa, die den älteren Aktiven noch heute sehr angenehm in Erinnerung ist. Am 9. August 1934 wurde Uttigen wieder mit der Betreuung des Amtsmusiktages beauftragt. Soviel mir noch im Gedächtnis geblieben ist, wurde dieser Amtsmusiktag mit einem Umzug unter dem Motto "Uttigen einst und jetzt" bereichert. Auch hier machte die ganze Bevölkerung mit Begeisterung mit, galt es doch, unser Dorf mit der Ruine darzustellen, wobei das Burgfräulein nicht fehlen durfte. 1935 war Thun wiederum Festort des oberländischen Musikfestes, das von unserem Verein besucht wurde. Wer hätte damals gedacht, dass es für 13 Jahre das letzte grössere Fest sein sollte. Ein ruhigeres Vereinsleben kehrte deshalb ein, weil es von den Kriegsjahren überschattet wurde.
Weder früher noch heute ist der Verein in finanziellen Belangen auf Rosen gebettet gewesen. Es gibt überhaupt kaum ein Musikcorps, das dies von sich behaupten könnte. Der Betrieb, die Anschaffung und der Unterhalt der Instrumente, Uniformen und Musikalien kostete von jeher enorm viel Geld. Dank einem gesunden Sparwillen und den Musikanten eigenen Optimismus einerseits, und der treuen und finanziellen Unterstützung seitens der Musikfreunde und der Behörden andrerseits, hat es die Jubilarin verstanden, die an sie gestellten Aufgaben zu lösen. Vom Souverän wurden jährliche Subventionen mit der Auflage bewilligt, Veranstaltungen von Allgemeininteresse, wie 1. August, mit Vorträgen zu verschönern. Auch die Kirchgemeinde gelangte an den Verein mit der Bitte um Mitwirkung an kirchlichen Anlässen, worauf ohne Zaudern eingegangen wurde. Selbstverständlich stellte er sich auch den andern Ortsvereinen bei jedem Anlass von einiger Bedeutung zur Verfügung. Den zahlreichen Passiven, deren Unterstützung sich der Verein erfreuen darf, dankte er das Wohlwollen dadurch, dass er zu Ehren der Passiven alljährlich ein Konzert, meistens mit einer Theateraufführung verbunden, veranstaltete. Vereinsinterne Veranstaltungen fanden fast jedes Jahr in irgendeiner Form statt.
Wie Sie, verehrte Zuhörer und Musikfreunde, aus meinen Ausführungen entnehmen konnten, hat unsere Jubilarin die freundnachbarlichen Beziehungen mit den Schwesternsektionen der Nachbargemeinden Heimberg, Uetendorf und Seftigen über die Dorfgrenzen hinaus aufrechterhalten. An vielen schönen Anlässen haben sich diese Vereine gegenseitig unterstützt, haben die Freuden wie die Sorgen geteilt.
In das Nachkriegsjahr 1948 auf den 15. August fiel die Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen der Musikgesellschaft und bildete zugleich den Auftakt für weitere 25 Jahre reger Vereinstätigkeit. Wiederum fand im darauffolgenden Jahr der Musiktag in unserem Dorf statt. 1951 wurde wieder der Wunsch nach einer neuen Uniform wach. Noch im gleichen Jahr konnte die alte Uniform für Fr.1200.- an die Musikgesellschaft Heitenried verkauft werden. Ein im nächsten Jahr durchgeführter Bazar war ein grosser Erfolg. Bereits zwei Monate später konnte die von der schweizerischen Uniformenfabrik angefertigte Uniform eingeweiht werden. Da der Regengott an diesem Tag schlechter Laune war, wurde sie gerade noch getauft. Eine Reise zum Trübsee im Jahr 1953 war ein wenig Lohn für die im Vorjahr geleistete Arbeit. Im Jahre 1954 war noch möglich, was heute fast nicht mehr ausführbar ist: Mit klingendem Spiel zog man zum Musiktag nach Seftigen auf Schusters Rappen. Der 5. Dezember 1954 war ein schwarzer Tag für den Verein, verlor er doch den Dirigenten Fritz Ramseier. Das Herz eines Mannes, dessen grosse Liebe die Blasmusik war, hatte zu schlagen aufgehört. Wie gross die Lücke auch in finanzieller Hinsicht war, merkte man erst recht, als es galt, einen neuen Dirigenten zu suchen. Idealisten, deren Honorar aus einem Früchtekorb oder ein paar Franken Spesen bestand, existierten nicht mehr. Ernst Zumbach aus Gurzelen trat die Nach-folge als Dirigent für ein Jahr an, dann für drei Jahre Ernst Riem und für ein weiteres Jahr Ernst Ramseier aus Ostermundigen. Ernst Ryser aus Rüfenacht betreute die Musikgesellschaft zehn Jahre lang, womit sie sich wieder von einem Wellental erholte. Im März 1961 wurden erstmals zwei Damen aufgenommen und Adolf Ramseier wurde Ehrenpräsident. Nun versagten langsam die Instrumente und verursachten hohe Reparaturkosten, so dass man sich entschloss, einen Bazar zugunsten der Neuinstrumentierung im Jahr 1963 durchzuführen. Auch dieser Bazar brachte Erfolg, und mit Hilfe einer Lotterie war die finanzielle Seite geregelt. Patensektion bei der Instrumenten-einweihung war der Musikverein Uetendorf. Bestens ausgerüstet mit ihren neuen Instrumenten nahm die Musikgesellschaft am eidg. Musikfest in Aarau teil. Mit einem "vorzüglich" in der Marschmusik und einem "sehr gut" für das Wettstück konnte man sich sehen lassen. Es war aber auch Ansporn, am Kant. Bernischen Musikfest in Interlaken teilzunehmen, wobei in beiden Sparten "vorzüglich" erreicht wurde und damit alle Musikantenherzen höher schlagen liess.
Nun sind wir heute, am 30. Juni 1974, so weit, dass zum 75-jährigen Jubiläum in der gemieteten Festhütte die Musikgesellschaft Uttigen mit einer neuen, schmucken Uniform aus dem Atelier der Schweizerischen Uniformenfabrik das Fest so richtig sorgenlos feiern kann. Als Gastsektionen wirken wieder die drei Musikgesellschaften von Heimberg, Uetendorf und Seftigen, und heute auch Gurzelen mit. Ich wünsche der Musikgesellschaft für ihr weiteres Fortkommen alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft.
Jürg Zaugg
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Am Mittwoch, den 19. Juni 1974, gratulierten wir Frau Spring mit einem Ständchen.
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Wegen schlechter Witterung konnte der Umzug nicht durchgeführt werden. Mit einigen Vorträgen im Saal trugen wir etwas zur guten Stimmung bei.
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Am Donnerstag, den 18. April, gratulierten wir Herrn Brönnimann zu seinem Geburtstag.
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Am Ostermontag, den 15. April, gratulierten wir Frau Antenen zu ihrem Geburtstag.
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Anstatt an Ostern erfreuten wir die Dorfbevölkerung von Uttigen am Karfreitag mit unserem klingenden Spiel.
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Bei schönstem Frühlingswetter erfreuten wir die Bevölkerung von Kienersrüti mit unseren Vorträgen.
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Im Restaurant Bahnhof können wir die neue Uniform von der schweizerischen Uniformenfabrik in Empfang nehmen.
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Am Montag, den 18. März 1974, gratulierten wir Frau Gerber mit einem Ständchen.
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Am Sonntag, den 24. Februar 1974, gratulierten wir Frau Braun mit einem kurzen Konzert zu ihrem 80. Geburtstag.
