Ein paar MGUler sitzen wartend auf einem Brunnenrand.

Amtsmusiktag ist für uns Musizierende üblicherweise gleich bedeutend mit früh aufstehen. Nicht so in diesem Jahr.

Unser erster Termin steht nämlich erst um 13.20Uhr an. Vorher inspizieren wir aber noch das Festgelände mit dem offerierten Glas Wein oder einem feinen Kaffee. Damit wir für den 13.20-Termin musikalisch bestens vorbereitet sind, stimmt uns unser Dirigent im Einspiellokal im Schloss Belp ein. Dazu gehört auch das Anspielen einiger Passagen aus unserem Vortragsstück. Anschliessend machen wir uns auf den Weg zum Aaresaal. Dort sind noch die letzten Töne vom "Terra di Montagne" der Musikgesellschaft Rüeggisberg zu vernehmen. Als zweitletzten Verein lassen wir unsere "Schmelzende Riesen" vom Experten Alfred Fischer bewerten. Obwohl wir uns alle Mühe geben, gelingt es uns nicht, eine Glanzleistung abzuliefern. Glücklicherweise bleiben aber selbst dem Experten einige Unregelmässigkeiten verborgen, so dass wir mit der Bewertung mehr als zufrieden sein dürfen. Wir wissen nun, wo es bis zum Kantonalen Musikfest in Thun gilt, Defizite auszugleichen….

Nach dem Konzertvortrag bleiben uns ein paar Stunden, um die Kameradschaft zu pflegen. Der eine oder die andere testet auch bereits die Festwirtschaft, welche von unserem ehemaligen Saxophonisten geleitet wird.

Am späteren Nachmittag steht die Marschmusik auf dem Programm. Auch dort sind wir in der Aufstellung am Schluss zu finden. Die Experten finden, dass wir mit den "Berner Alpen" eine sehr gute Wahl getroffen haben. Aber auch dort ist hinsichtlich des Musikfestes in Thun noch Verbesserungspotential vorhanden.

Mit den Ehrungen und den Gesamtchorstücken neigt der Tag zu Ende. Bevor wir uns aber auf den Heimweg machen, geben wir uns dem Spaghettiplausch und einem feinen Dessert hin.