Unterhaltungsabend

In diesem Jahr bauen wir die Turnhalle in ein veritables Radiostudio um. Als Radiomoderator engagieren wir Thomas Lustenberger. Er führt die zahlreich anwesenden Zuhörer durch das Radioprogramm. Wir beginnen am Morgen mit einem Besuch bei Ernst Indermühle. Zum Einblick in seinen Alltag spielen wir das Stück "Morning Madness". In der Sendung Espresso werden Produkte getestet. Heute aktuell: Zahnpasten. Personen aus dem Publikum vergleichen drei Produkte miteinander. Dann ist der Jodlerclub Uttigen an der Reihe. Sie singen "Bajazzo". Nachdem die Reisereporterin Ursula Gilgen Interessantes über die Zugsfahrt von Zermatt nach St. Moritz berichtet hat, ertönt "Der Glacier Express".

Da Resi mit seinem Lastwagen falsch abgebogen und auf dem Uferweg stecken geblieben ist, wird er nun mit dem Traktor abgeholt. Das Radioorchester spielt das entsprechende Stück. Nach kurzen Infos des Präsidenten werden die Wetterprognosen gesendet. In der Folge regnet es in der Turnhalle zu "Raindrops keep fallin' on my head".

Da Fernando anlässlich des Wunschkonzertes für seine Dancing Queen ein Medley wünscht, wird ABBA Gold gespielt. Die Sportreporterin Franziska Stöckli spricht mit zwei Spielern und einer Spielerin des Rollhockeyclubs Uttigen. Sie erzählen Interessantes vom Werdegang des Vereins und von der Hoffnung auf eine Teilnahme an olympischen Spielen. Weil diese Sportart aber noch nicht olympisch ist, liegt die Teilnahme noch in weiter Ferne. Trotzdem geht es im Radiostudio olympisch weiter. Auf dem Programm steht "The Olympic Spirit". "Baby-Face" heisst das nächste Stück, welches wir zusammen mit drei Jungbläsern zum Besten geben. Bevor die Zuschauer während der Juke Box Stücke erraten können, singt die Musikgesellschaft gemeinsam mit den Jodlern den Glogge-Jutz und im Anschluss "Am Thunersee". Diesmal jedoch lediglich mit der musikalischen Unterstützung der MGU. Mit dem Nachtexpress neigt sich der Radiotag langsam aber sicher dem Ende zu. Wir spielen den Hitmix von Helene Fischer. Zumindest den ersten Teil. Den zweiten sparen wir für die Zugabe auf. Als Einleitung zum Hippigschpängschtli, also dem Stück "Witching Hour", erzählt Res Holzer ein Schreckmümpfeli. Das Radioprogramm wird nach der erwähnten Zugabe traditionell mit der Hymne beendet. Allerdings nicht mit der nationalen sondern mit der bernischen – also dem Berner Marsch.

 

Im zweiten Teil des Unterhaltungsabends geht es um den langweiligen Heimalltag im Altersheim Sunnebüäl. Und dann wird noch ein neuer Bewohner gebracht. Er sitzt im Rollstuhl und ist schwerhörig. Eigentlich hat keiner Lust, sich mit ihm abzugeben. Die resolute Pflegerin Elsa befiehlt den Insassen aber, dass sie Beda integrieren sollen. Dem barschen Sepp gefällt dies aber gar nicht. Die belesene Hobbygärtnerin Mathilda ist die Einzige, die sich mit Beda abgibt und dadurch den ängstlichen Franz bald eifersüchtig macht. Tag für Tag derselbe Tramp. Langeweile ohne Ende. Bis Dr. Häfeli mit seinen dubiosen Crazyday-Tabletten plötzlich Schwung in die Bude bringt. Öder Alltag war gestern! Jetzt beginnen die verrückten Tage und nichts ist mehr wie es einmal war. Eigentlich sollten die Tabletten nur die Schmerzen lindern. Doch diese Pillen können viel mehr! Coole Sprüche gehören nun zur Tagesordnung und die Insassen haben Power ohne Ende. Elsa ist der Verzweiflung nahe und Dr. Häfelis Nebenverdienst läuft wie geschmiert. Eigentlich gibt es hier keine Verlierer. Oder vielleicht doch? Das dicke Ende kommt Knall auf Fall und alle erleben ihre böse Überraschung.

 

Im Anschluss lassen wir bei Speis - es gibt feine Bratwürste oder Stroganoff jeweils mit Pasta oder Pommes - und Trank den Abend ausklingen.

 

Besten Dank unseren sehr zahlreichen Besuchern aus nah und fern. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen und wünschen bis dahin besinnliche Festtage und einen guten Start ins neue Jahr.

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